Tokkis Reise
– die Premierenlesung am Sonntag im Kinderbuchhaus

Buchpremiere Tokkis Reise mit Julia Neuhaus und Till Penzek Das war ein sehr schöner Sonntagnachmittag! Der Galionsfigurensaal im Altonaer Museum reichte gerade so aus, um die vielen kleinen und großen Gäste zu empfangen, die mit Julia Neuhaus und Till Penzek gemeinsam die Abenteuer des kleinen Außerirdischen Tokki erleben wollten. Julia Neuhaus hat die Bilder zu der schönen Geschichte von Till Penzek collagiert und am Rechner zu fantastischen Landschaften gefügt. Für die Premierenlesung im Kinderbuchhaus am Sonntag hat Till Penzek die Bilder auf sehr charmante und Buchpremiere Tokkis Reise mit Julia Neuhaus und Till Penzekkindgerecht sparsame Weise animiert, Julia Neuhaus las die Geschichte lautmalerisch und mit kindlicher Freude ihrem Publikum vor. Die Kinder hörten sehr gut zu, das konnte man schon daran erkennen, das sie die lustige Logik der Geschichte – Tokki muss einige Aufgaben lösen, bis er an die gewünschte Milch kommt und dann seine Reisestationen in umgekehrter Reihenfolge wieder besuchen – schnell verstanden und immer richtig rieten, wen Tokki nun als nächstes besuchen würde.

Buchpremiere Tokkis Reise mit Julia Neuhaus und Till PenzekNicht genug mit dieser witzigen Lesung: Anschließend wurden dann eigenhändig Außerirdische in das vorbereitete Raumschiff gemalt und dann gab es noch kulinarische Freuden draußen im Säulensaal des Museums: Auf Einladung des Tulipan Verlags durften alle Gäste den allerschönsten Andromedarapfelkuchen, liebevoll gebacken vom Cafe Saltkråkan, und dazu Kaffee, Saft und Sekt genießen. Der Säulensaal war für einige Stunden ein fröhliches Eltern-Kind-Café mit Büchertisch und Signierstunde. Gute 170 Besucher waren glücklich und zufrieden.
Danke Julia und Till, danke Tulipan!

– Dr. Dagmar Gausmann

Buchpremiere Tokkis Reise mit Julia Neuhaus und Till Penzek

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– die Premierenlesung am Sonntag im Kinderbuchhaus

„Herr Kuhlmann? Ist das so richtig?“

„Wann lernen wir endlich Torben Kuhlmann kennen?“, war eine der ersten Fragen aus dem Publikum, schon bevor es richtig losging. Nachdem die beiden Schulklassen immerhin schon 15 Minuten im Museum verbracht hatten wurde es aber auch wirklich hohe Zeit, mit der Werkstatt zu beginnen. „Torben Kuhlmann erzählt und zeichnet“ war Schulwerkstatt des Monats - Torben Kuhlmannder Titel dieser Schulwerkstatt des Monats, geboten bekamen die Schülerinnen und Schüler aber sogar noch mehr. In ungewohntem Halbdunkel wurde unser Ausstellungsraum zum Bilderbuchkino und Torben Kuhlmann zum Unterhaltungskünstler und Erzähler. Mit jedem neuen Bild kam aus dem Publikum ein „Oooahh“ oder „Boah!“ und selbst wir waren, obwohl mit den Bildern ja nun schon bestens bekannt, voller Bewunderung.

Schulwerkstatt des Monats - Torben KuhlmannDas hielt an, als Torben Kuhlmann erklärte, wie das Buch Armstrong entstand, wie es also von der Idee über unzählige Skizzen und Bilder zu einem wunderbaren Buch wurde. Dass eine kleine Maus es den Menschen vormacht, verrät einen wunderbaren Humor und kongenialen Erfindungsreichtum. Dass Zeichnen eigentlich ganz einfach ist, wie Torben Kuhlmann anhand einer Mauszeichnung sogleich zeigte, machte den Schülerinnen und Schülern große Lust, selbst den Stift in die Hand zu nehmen.

„Herr Kuhlmann? Ist das so richtig?“, wurde danach oft gefragt. Entstanden sind viele kleine Mäuse, die der Illustrator gerne auch signierte.

 

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Nachruf

Elisabeth Will ist im Alter von 90 Jahren verstorben.

Engel von Selda Marlin Soganci (Illustratorin)Diese Nachricht erhielten wir durch Elisabeth Wills Sohn, Stephan Will, der mit dem Kinderbuchhaus Kontakt aufnahm, um uns mitzuteilen, dass es im Sinne seiner Mutter sei, wenn anstelle von Kränzen und Blumen zu ihrer Trauerfeier gespendet würde, und zwar für das Altonaer Theater und eben für das Kinderbuchhaus. Selten war ich so gerührt über eine Anerkennung unserer Arbeit.

Die CDU Politikerin Elisabeth Will war über drei Jahrzehnte Abgeordnete in der Bezirksversammlung Altona und langjährig tätig im dortigen Kulturausschuss. Sie war überhaupt die erste Politikerin, die sich für das Kinderbuchhaus interessierte. Eigentlich seit Gründung des Kinderbuchhauses vor 11 Jahren beobachtete sie aufmerksam, was sich da in ihrem geliebten Altonaer Museum eingenistet hatte. Sie befand es für gut und förderungswürdig, und so erhielt ich durch Elisabeth Will die erste Einladung vor ein politisches Gremium, den Kulturausschuss Altona, um zu erläutern, was denn nun ein Kinderbuchhaus im Altonaer Museum solle. Neben ersten kleinen Projektförderungen, die wir auf diesem Wege erhielten, war es vor allem die kontinuierliche Anteilnahme Elisabeth Wills an unserer Arbeit, die mir immer in Erinnerung bleiben wird. Nahezu jede Vernissage der ersten Jahre hat Elisabeth Will freundlich unterstützend besucht und sparte nie mit anerkennendem Lob. Das tat sehr gut und das werden wir ihr nie vergessen.

Wir sagen „Danke, Frau Will!“
Ihrer Familie wünschen wir Trost und Stärke durch den lebendigen Austausch all der Erinnerungen, die Elisabeth Wills langes, engagiertes Leben hervorrufen.

Von Herzen
Dr. Dagmar Gausmann für das Team des Kinderbuchhauses

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