„Herr Kuhlmann? Ist das so richtig?“

„Wann lernen wir endlich Torben Kuhlmann kennen?“, war eine der ersten Fragen aus dem Publikum, schon bevor es richtig losging. Nachdem die beiden Schulklassen immerhin schon 15 Minuten im Museum verbracht hatten wurde es aber auch wirklich hohe Zeit, mit der Werkstatt zu beginnen. „Torben Kuhlmann erzählt und zeichnet“ war Schulwerkstatt des Monats - Torben Kuhlmannder Titel dieser Schulwerkstatt des Monats, geboten bekamen die Schülerinnen und Schüler aber sogar noch mehr. In ungewohntem Halbdunkel wurde unser Ausstellungsraum zum Bilderbuchkino und Torben Kuhlmann zum Unterhaltungskünstler und Erzähler. Mit jedem neuen Bild kam aus dem Publikum ein „Oooahh“ oder „Boah!“ und selbst wir waren, obwohl mit den Bildern ja nun schon bestens bekannt, voller Bewunderung.

Schulwerkstatt des Monats - Torben KuhlmannDas hielt an, als Torben Kuhlmann erklärte, wie das Buch Armstrong entstand, wie es also von der Idee über unzählige Skizzen und Bilder zu einem wunderbaren Buch wurde. Dass eine kleine Maus es den Menschen vormacht, verrät einen wunderbaren Humor und kongenialen Erfindungsreichtum. Dass Zeichnen eigentlich ganz einfach ist, wie Torben Kuhlmann anhand einer Mauszeichnung sogleich zeigte, machte den Schülerinnen und Schülern große Lust, selbst den Stift in die Hand zu nehmen.

„Herr Kuhlmann? Ist das so richtig?“, wurde danach oft gefragt. Entstanden sind viele kleine Mäuse, die der Illustrator gerne auch signierte.

 

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Nachruf

Elisabeth Will ist im Alter von 90 Jahren verstorben.

Engel von Selda Marlin Soganci (Illustratorin)Diese Nachricht erhielten wir durch Elisabeth Wills Sohn, Stephan Will, der mit dem Kinderbuchhaus Kontakt aufnahm, um uns mitzuteilen, dass es im Sinne seiner Mutter sei, wenn anstelle von Kränzen und Blumen zu ihrer Trauerfeier gespendet würde, und zwar für das Altonaer Theater und eben für das Kinderbuchhaus. Selten war ich so gerührt über eine Anerkennung unserer Arbeit.

Die CDU Politikerin Elisabeth Will war über drei Jahrzehnte Abgeordnete in der Bezirksversammlung Altona und langjährig tätig im dortigen Kulturausschuss. Sie war überhaupt die erste Politikerin, die sich für das Kinderbuchhaus interessierte. Eigentlich seit Gründung des Kinderbuchhauses vor 11 Jahren beobachtete sie aufmerksam, was sich da in ihrem geliebten Altonaer Museum eingenistet hatte. Sie befand es für gut und förderungswürdig, und so erhielt ich durch Elisabeth Will die erste Einladung vor ein politisches Gremium, den Kulturausschuss Altona, um zu erläutern, was denn nun ein Kinderbuchhaus im Altonaer Museum solle. Neben ersten kleinen Projektförderungen, die wir auf diesem Wege erhielten, war es vor allem die kontinuierliche Anteilnahme Elisabeth Wills an unserer Arbeit, die mir immer in Erinnerung bleiben wird. Nahezu jede Vernissage der ersten Jahre hat Elisabeth Will freundlich unterstützend besucht und sparte nie mit anerkennendem Lob. Das tat sehr gut und das werden wir ihr nie vergessen.

Wir sagen „Danke, Frau Will!“
Ihrer Familie wünschen wir Trost und Stärke durch den lebendigen Austausch all der Erinnerungen, die Elisabeth Wills langes, engagiertes Leben hervorrufen.

Von Herzen
Dr. Dagmar Gausmann für das Team des Kinderbuchhauses

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BABBELAPAPP

Schuhe aus und auf die Inseln! Das ließen sich die Schüler der Louise Schroeder Schule nicht zweimal sagen. Eine Theaterpremiere! Und keiner weiß, was passieren wird. Auf den ersten Blick sieht der Raum nicht anders aus als sonst. Bücher, Bilder, alles da und doch irgendwie anders. Auf einer der Inseln scheint sich etwas zu verstecken. Und dann: Musik, Stimmen und plötzlich zwei Hände. Darin ein Bild von einem Haus. Nach und nach entfaltet wird aus dem Haus ein Zuhause und mit ihm kommen alle wichtigen Dinge, die „zuhause“ ausmachen. Alina Gregor (Theater PappeLaPapp) erzählt in der neuen Produktion des Kinderbuchhauses mit Bildern, Tönen, Worten und viel Bewegung eine Geschichte vom Weggehen und Ankommen, die die kleinen Zuschauer der Klasse 1b der Louise-Schröder-Schule mit ihren Zuhausewörtern und Herzenssprachen mitgestalten.

Aus einem Wasserfall aus Worten verschiedener Sprachen entsteht in diesem Stück ein ganz neues Miteinander – mit szenischem Spiel und ganz freiem Tanz werden Sprachen zum Vehikel einer großartigen Entdeckungsreise.

Premiere BabblapappWir danken Alina Gregor, die mit diesem Mitmachtheater nun schon ihre dritte Produktion für das Kinderbuchhaus erarbeitet hat. Beratend zur Seite stand ihr, wie schon gewohnt, Maren Hoff. Pablo Ruiz Arágon kreierte den wunderbaren Soundtrack, der alle Kinder in fröhliche Bewegung versetzte. Anne Kuhn schuf das raffinierte Sprachbilderköstum und das magnetische Leporello, das die Heimat-und Herzenswörter der Hauptfigur aufnimmt.

Wir freuen uns auf viele weitere Mitmach-, Tanz- und Spieltheaterwerkstätten!
Alle wichtigen Infos zum Stück finden sie hier.

Gästebuch-Babbelapapp-Premiere

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