Das Programm


Moderation:
Nele Palmtag

Donnerstag, 24. Mai 2018, 10:00 – 18:00 Uhr

Einführung in die Arbeit des Kinderbuchhauses
Dr. Dagmar Gausmann- Läpple
Einführung in Geschichte und Programm des Kinderbuchhauses im Altonaer Museum unter besonderer Berücksichtigung des Mottos Das Lesenlernen beginnt mit dem Lesen der Bilder und einigen praktischen Sehübungen.

»Punkt, Punkt, Komma, Strich« – Aus dem Alltag im Kinderbuchlektorat
Nina Horn
Rotstift, Lesebrille und eine Strickjacke mit Ärmelschonern, das sind die Insignien des Lektoratberufs. Soweit reicht das Klischee, doch die Realität im Kinderbuchlektorat hat sich verändert. Nina Horn, Lektorin im Aladin Verlag, berichtet von den Hörnern des Stoßmich-Ziehdichs, schwimmenden Inseln und der Frage, ob Mädchen Bärte tragen sollten.

Illustrationswerkstatt:
Das Meer der Stadt – ein Buch entsteht
Lena Hällmayer
Wie hoch wachsen Häuser bis sie den Himmel berühren? Welche Kreaturen verbergen sich im hintersten Winkel der Straßenschlucht? Wir erfahren, wie Lena Hällmayer mit Kindern auf unterschiedlichste Weise Bücher gestaltet und machen uns selbst mit Stift und Pinsel auf die Reise durch das Meer der Stadt, um ein gemeinsames Buch entstehen zu lassen.

Einfach ligneal!
– Werkstattgespräch mit Illustrator und Autor Ole Könnecke
Wie kommt man auf Figuren und Geschichten? Wie findet sich der passende Verlag? Von der Skizze bis zum fertigen Buch: In der aktuellen Ausstellung des Kinderbuchhauses wird das Werk des Bilderbuchkünstlers Ole Könnecke gezeigt. Wir haben die Gelegenheit im Gespräch mehr über ihn und sein Schaffen zu erfahren.

Freitag, 25. Mai 2018, 10:00 – 18:00 Uhr

Lesesozialisation: Vom Bild ohne Worte zum Wort ohne Bild
Frank Kühne
Die ersten Bücher für kleine Kinder kommen ganz ohne Worte aus und erzählen dennoch so viel! Anhand ausgewählter Bilder-, Erstlese-, Kinder- und Jugendbücher erzählt Frank Kühne, wie und warum aus den Bilderbüchern ganz allmählich die Bilder verschwinden und dem Text mehr und mehr Raum gegeben wird. In 8 Stufen vom Bilderleser zum Textversteher, so die Kurzfassung der Regeln der Lesesozialisation.

Schreibwerkstatt:
Wortspiele oder das unerwartete Auftauchen einer Geschichte.
Franziska Biermann
In einem gemeinsamen, kreativen Spiel, soll der eine oder andere Ideenschatz gehoben und in kurzer Form zu Papier gebracht werden. Dazu brauchen wir nichts weiter als einen Stift, Papier und die Absicht, unsere Fantasie von der Leine zu lassen.

Kamishibai – Bildergeschichten im Erzähltheater
Annette Huber
„Mein Kamishibai hab‘ ich dabei…“ – Bilderreich und unmittelbar, so erzählt es sich mit dem Kamishibai. Mit wenigen passenden Bildern bestückt, gibt das kleine Holztheater aus Japan jedem Thema und jeder Geschichte einen visuellen Rahmen. Wie und warum das so gut funktioniert, welche Möglichkeiten das Kamishibai in der Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen bietet und was die Verlage tun können, um dieses fantastische Medium zu stärken, erfahren Sie in dieser – natürlich fein illustrierten – Einführung.

App geht´s – Bilderbücher als Apps
Heike Roegler
In diesem Beitrag können digital erzählte Geschichten entdeckt, ausprobiert und bewertet werden. Eine Auswahl von Anwendungen lädt zum gemeinsamen ausprobieren ein. Wie fühlt es sich an auf digitale Entdeckungsreise zu gehen? Liegt hier eine Zukunft des Bilderbuchs?

Wie fühlt sich ein fallendes Blatt?
Bilder und Bilderbuch im szenischen Spiel
Alina Gregor
Alina Gregor entwickelt seit neun Jahren für das Kinderbuchhaus ein szenisches Begleitprogramm zu den aktuellen Ausstellungen und zu ausgewählten Bilderbüchern. Im szenischen Spiel vertieft sie sich mit den Kindern in ausgesuchte Bilder, die dadurch auf ganz eigene intensive Weise wahrgenommen werden. Sie wird von ihrer Arbeit berichten und die TeilnehmerInnen dazu eigene praktische Erfahrungen erspielen lassen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
Tel: 040 428135 1543 oder per E-Mail an
weiterbilden@kinderbuchhaus.de

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