Philosophische Wege ins Kinderbuchhaus: „Wo bist du dann?“

„Einmal hatte Möwe im Meer ein großes Holzbrett entdeckt. Möwe war hingeflogen und hatte sich daraufgelegt. Das Brett schaukelte so schön hin und her und Möwe hatte in den blauen Himmel geguckt. So sind Tag und Nacht und Nacht und Tag vergangen. Möwe war auf einmal gar nicht mehr da, wo zu Hause war.“
Aus: Kristina Calvert und Sabine Dittmer: Wolkenbilder und Möwendreck. aracari verlag 2011.

Möwes Geschichte ist der Ausgang für den heutigen Projekttag der Philosophischen Wege. Wie ist es, sich zu verlieren? Was passiert dann? Wo bleibt mein Ich, wenn Zeit und Raum aufgehoben sind?

Die Jugendlichen berichten von ganz unterschiedlichen Erlebnissen, bei denen sie selbst eine ähnliche Situation erfahren haben. Versuche zum eigenen Fliegen, aber auch eigene Denkorte sind solche Wahrnehmungen.

Neben dem Reflektieren eigener Erfahrungen schauen sich die Jugendlichen auch andere Beispiele an, in denen es um die Bedeutsamkeit vom Ich und der Welt geht.
Ein solches Beispiel ist die Ebstorfer Weltkarte, auf der die Welt in Beziehung zum Leib Christi dargestellt wird.

Sabine Dittmer

Viele Anregungen, um selbst tätig zu werden. Natürlich erst nach einem Butterbrot, das uns allen von Sabine Dittmer serviert wurde.

Und Butter ist dann auch ein Stichwort für das Arbeiten an den Objekten. Was dabei genau passiert wird natürlich nicht verraten. Das Geheimnis behalten wir noch bis zum 15. September für uns.

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