ECHT STARK! Das neue Programm ist da.

Das neue Jahr hält wieder sehr viele, wunderbare und bildschöne Veranstaltungen bereit. Einen Überblick über das aktuelle Programm erhalten Sie immer auf der Seite Termine oder Sie lesen in unserem Newsletter und in unserem ausliegenden Programm nach.

Neben den aktuellen Veranstaltungen bieten wir für Schulklassen, Kitas und andere Gruppen ein Begleitprogramm zur aktuellen Ausstellung “Junge! Junge!” an.

I. Philosophieren!
Die Kinderphilosohin Kristina Calvert und der Schauspieler Frank Puchalla laden ein, mit Hilfe der Bilder unserer Ausstellung eine scheinbar bekannte Frage erneut zu hinterfragen. Was macht eigentlich das Ich zum Ich, den Jungen zum Jungen und natürlich: Das Mädchen zum Mädchen?

II. Kreatives Schreiben!
Die Autorin und Schreibtherapeutin Kerstin Hof entwickelt mit den Teilnehmern ein Drehbuch, in dem die Jungs und ihre Rollen einmal die Hauptrolle bekommen. Sind alle Jungs Helden? Stimmt es, dass alle Jungs Fußball, Ritter und Raumschiffe lieben? Wie amerikanisch Drehbuchschreiber werden Dialoge geschrieben und Storyboards entworfen.
Eine Werkstatt natürlich auch für Mädchen!

III. Hörraum und Sprechbühne!
Die Theaterpädagogin und Regisseurin Alina Gregor lässt den Ausstellungsraum zum Hörraum und zur Bühne für szenische Lesungen und chorisches Sprechen werden. Die Jungsfiguren in den Bildern der Ausstellung liefern Text- und Rollenangebote. Auch für Mädchen zu erproben.

Gern beraten wir Sie auch in Hinsicht auf eine individuelle Werkstatt mit unseren Künstlern und Illustratoren. Weitere Informationen zu den Honorarkosten und zur Buchung erhalten Sie unter dem Menüpunkt Buchwerkstätten oder telefonisch unter 040-428135 1543 oder Sie schreiben eine Mail an info@kinderbuchhaus.de. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Weihnachtsgrüße aus dem Kinderbuchhaus

Liebe Kinder, liebe … ach, alle, die sich für das Kinderbuchhaus interessieren und hier noch kurz vor Weihnachten vorbeischauen …

Wir machen das jetzt mal ganz kurz, denn wir haben leider noch längst nicht alle Geschenke gebastelt.

Wir wünsche Euch und Ihnen Frohe Weihnachten, frohe Festtage, eine laaaaaange Pause zwischen den Jahren, ein gutes neues Jahr 2012, viel Glück auf allen Wegen.

Hofft und hoffen Sie bitte mit uns, dass das Jahr 2012  das ersehnte Fundament für unser Kinderbuchhaus bringt.

Wir sind wieder “online” ab dem 16. Januar. Sehr wichtige (!) E-Mails werden aber auch vorher schon gelesen.

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr wünschen,
Dr. Dagmar Gausmann-Läpple, Heike Roegler, Wencke Bretthauer, Kerstin Hof –  das Team des Hamburger Kinderbuchhauses im Altonaer Museum

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Was macht eine Jungen/einen Mann aus? – Sie mögen keine Barbies, oder?

Eine ganz besondere Runde hat sich dieses Mal zum Philosophieren zusammen gefunden.
10 Jungen der Max-Brauer Schule sind zu Besuch in das Hamburger Kinderbuchhaus gekommen, um gemeinsam mit der Philosophin Kristina Calvert und dem Schauspieler Frank Puchalla über männliche Rollen nachzudenken.

Was ist eigentlich typisch Mann/Junge?

Als Gedankenanstoß wirken die vielen Bilder der Ausstellung „Junge! Junge!“. Welche der gezeigten Figuren sind denn typisch Junge?

Na, zum Beispiel sind „Rico und Oskar“ welche. Und warum sie das sind ist gar nicht so einfach zu fassen. Klar ist, so wie sie aussehen, können sie bestimmt keine Mädchen sein.

Irgendwie sehen sie „cool“ aus. Sie könnten sagen: „Ich kann alles, ihr könnt nix!“

Das führt zu weiteren Diskussionen unter unseren Besuchern. Einer der Jungs kennt auch ein Mädchen, das so ist.

Ist also alles nur Klischee? Oder sind Jungen und Männer doch handwerklicher, stehen sie mehr auf elektrische Geräte, führen sie eher Kriege?

Es gibt viele Bilder von männlichen Rollen, die aber dann doch nicht komplett zu verallgemeinern sind. Irgendwie schließen diese Bilder vom männlichen Verhalten die Frauen nicht aus. Die könnten so etwas auch machen…

Vielleicht kann die Schauspielerei helfen. Schließlich spielt man doch nur die verschiedenen Rollen.

Also werden die 10 Jungen zu Skulpturen, die typisch männliche Posen zeigen.
Aber auch hier zeigt sich: Nichts ist eindeutig.

Außer vielleicht: Alle Jungen haben etwas dazu beizutragen, wie etwas noch eindeutiger, noch männlicher, noch besser aussehen könnte. Eine Ahnung davon, was typisch ist, gibt es also doch?

Wir wissen es nicht! Aber wir diskutieren gerne noch weiter zu dem Thema.

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